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Vorausschauend fahren neu gedacht – mit UR:BAN

Die Ampel springt auf Grün und los geht’s. Der Lkw rollt mit 40 km/h durch die Stadt und auf die nächsten roten Ampeln zu. Die springen rechtzeitig um und der Fahrer freut sich über eine „grüne Welle“. Möglich wird das, weil der Lkw von den Ampel Informationen erhält und so die Geschwindigkeit optimal abstimmen kann.

Im Rahmen des Forschungsprojekts UR:BAN widmen sich die MAN Entwickler seit 2012 dem sicheren und effizienten Fahren in der Stadt. Im Fokus stehen dabei zukunftsweisende Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme für Lkw und Busse.

MAN Truck & Bus: zukunftsweisende Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme für Lkw und Busse. MAN Truck & Bus: zukunftsweisende Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme für Lkw und Busse. MAN Truck & Bus: zukunftsweisende Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme für Lkw und Busse. MAN Truck & Bus: zukunftsweisende Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme für Lkw und Busse. MAN Truck & Bus: zukunftsweisende Fahrerassistenz- und Verkehrsmanagementsysteme für Lkw und Busse.
„Im Rahmen von UR:BAN widmen sich die MAN Entwickler dem sicheren und effizienten Fahren in der Stadt.“

Forschen für einen besseren Stadtverkehr: Für das Projekt UR:BAN kooperieren 31 Unternehmen, Universitäten, Städte und Forschungseinrichtungen. Zudem wird die Forschungsinitiative maßgeblich vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Dazu der Leiter des Entwickler-Teams am MAN Standort in München Karlheinz Dörner: „Wir arbeiten gleichzeitig in den Teilbereichen ‚Vernetztes Verkehrssystem’, ‚Kognitive Assistenz’ und ‚Mensch im Verkehr’. Im Fokus unserer Forschung steht dabei immer der Fahrer.“, erklärt Dörner.

Alles im Fluss: der Verkehr der Zukunft

Unnötige Stopps im Stadtverkehr vermeiden und damit den Kraftstoffverbrauch senken ist das Hauptziel des Teilprojekts „Vernetztes Verkehrssystem“. Eine komplexe Aufgabe, wie Elektroingenieur Andreas Zimmermann findet. Dafür ist es erforderlich, dass die Ampeln per Mobilfunk oder WLAN mit den Fahrzeugen kommunizieren. Aus dem Datenaustausch errechnen die Steuergeräte dann die optimale Fahrstrategie und Geschwindigkeit, senden die Daten an das Fahrzeug – und der Stadtverkehr fließt.

MAN hat bereits zwei Prototypen gebaut, mit denen das „Fahren auf der grünen Welle“ möglich ist. Eine gute Nachricht für Bus- und Logistik-Unternehmen. Denn ist die Technik erst serienreif, sparen die Unternehmen damit nicht nur Zeit sondern auch bares Geld. „Durch häufiges Halten und Beschleunigen bleibt die hohe Effizienz moderner Nutzfahrzeuge oft auf der Strecke. Allein durch zwei Stopps pro Kilometer verdreifacht sich z. B. der Durchschnittsverbrauch eines voll beladenen 40-Tonners.“ weiß Ingenieur Sebastian Völl.

„Durch zwei Stopps pro Kilometer verdreifacht sich der Durchschnittsverbrauch eines voll beladenen 40-Tonners!“

Mehr Sicherheit dank Bird-View-System

Einen Stadtbus lenken und auf einen Blick mehr sehen: Im Mittelpunkt des Teilprojekts „Kognitive Assistenz“ steht die situationsgerechte Unterstützung des Fahrers. Die Forscher arbeiten daran, dass dieser auf einem Monitor die gesamte Fahrzeugumgebung sehen kann.

„Die Fahrer sehen sich in ihrer Arbeitsumgebung mit besonderen Herausforderungen konfrontiert“, sagt Walter Schwertberger. „Dazu gehören vor allem Haltestellen, Kreuzungen mit Fußgängern und Radfahrern, Engstellen sowie Gegenverkehr und Spurwechsel.“

Klar, dass hier eine bessere Übersicht den Fahrer entlastet – und damit auch für mehr Sicherheit im Stadtverkehr sorgt. Möglich wird das mithilfe des Bird-View-Systems, das die Fahrzeugumgebung aus einer Vogelperspektive heraus darstellt. Hierfür liefern sechs Kameras die Bilder für eine 360-Grad-Detektion. Diese rechnet der Computer in ein Gesamtbild um und zeigt es dem Fahrer an.

Entwicklungsingenieur Michael Reule erklärt: „Damit die Darstellung besonders anschaulich ist, wird das Bild auf eine räumliche Struktur, eine sogenannte Bowl projiziert. So kann aus jedem beliebigen Blickwinkel auf die Fahrszene geblickt werden und perspektivische Verzerrungen werden minimiert.“

Der Mensch im Mittelpunkt

Man darf nie vergessen: Technologien werden für Menschen gemacht. Deshalb ist es wichtig, sie von Anfang an miteinzubeziehen. Denn bei allen Möglichkeiten der intelligenten Automatisierung rund um den Fahrbetrieb kommt den Menschen nach wie vor eine Schlüsselrolle zu.

Die Assistenzsysteme – wie z. B. der Grüne-Welle-Assistent – verfügen über Informationen, die der Fahrer nicht hat. Und genau deshalb ist es so wichtig, den Fahrern die Systeme ganz genau zu erklären sowie mit geeigneten Anzeigen Transparenz zu schaffen. Denn nur, wenn die „nützlichen elektronischen Helfer“ genau verstanden werden, können sie auch optimal genutzt werden.

Sonja Stockert arbeitet als Medieninformatikerin und Doktorandin der TU München am Teilprojekt „Mensch im Verkehr“ oft mit Versuchsfahrern zusammen. Die Rückmeldungen der Fahrer sind für sie sehr wichtig. Wissen die Profis doch selbst am besten, was sie unterwegs an Informationen und Unterstützung brauchen. So bleibt die Forschung praxisnah. Zum Nutzen der Menschen im Verkehr. Zum Erfolg von MAN.


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