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Der Axialkompressor MAX1: eine Entwicklung der Extraklasse

Dr. Marco Ernst, Abteilungsleiter Berechnung / F&E Kompressoren, MAN Diesel & Turbo

Er ist das Ergebnis einer der anspruchsvollsten Produktentwicklungen in der Geschichte von MAN Diesel & Turbo und gilt als technologischer Meilenstein: der Axialkompressor MAX1. Dr. Marco Ernst gewährt einen Blick hinter die Kulissen: Wie ist es, an diesem Flaggschiff des Unternehmens mitzuarbeiten?

Auf diesen Moment haben Dr. Marco Ernst und seine Kolleginnen und Kollegen viele Monate lang hingearbeitet. Jetzt steht der Axialkompressor MAX1 auf dem Prüfstand. In einer festlichen Zeremonie wird er dem Kunden präsentiert.

„Was mit einer Idee anfing und viel Zeit und Arbeit gekostet hat, steht nun in Stahl und Eisen da. Das ist alle Mühen wert!“, sagt Dr. Marco Ernst, der die Berechnung und Entwicklung für den MAX1 leitet. Der erste ausgelieferte Kompressor war 107 Tonnen schwer und anderthalb Lastwagen groß – und damit fast ein Drittel kleiner als herkömmliche Kompressoren. Was ihn auszeichnet, sind neben seinen kompakten Maßen auch seine Robustheit und sein hoher Wirkungsgrad. Beim Test zeigt sich schließlich: Seine Leistung ist sogar noch besser als erwartet. Der Kunde ist hochzufrieden.

MAN Diesel & Turbo: Axialkompresor MAX 1, kompakter, robuster und effizienter Kompressor MAN Diesel & Turbo: Axialkompresor MAX 1, kompakter, robuster und effizienter Kompressor

Ein echter Verkaufsschlager

Von der Entwicklung bis zur Markteinführung des MAX1 vergingen keine vier Jahre – eine „extrem sportliche Zeit“ für eine so anspruchsvolle Entwicklung, wie Dr. Marco Ernst bekräftigt. Der neue Axialkompressor ist ein echter Verkaufsschlager: „Uns ist es gelungen, die Kunden schon im Vorfeld davon zu überzeugen, dass unsere Neuentwicklung halten wird, was sie verspricht. So konnten wir bereits zum Markteinstieg 19 Kompressoren verkaufen“, berichtet der Ingenieur. Der MAX1 komprimiert Luft, damit diese sich später in ihre Bestandteile teilen lässt. Der auf diese Weise gewonnene Sauerstoff macht es zum Beispiel möglich, Kohle zu verflüssigen, um synthetische Kraftstoffe herzustellen – ein Verfahren, das Staaten wie China hilft, ihren Energiehunger zu stillen, und sie unabhängiger vom Erdöl macht, das sie sonst importieren müssen.

Eigene Ideen verwirklichen

Eine der Voraussetzungen dafür, dass technologische Meilensteine wie dieser erreicht werden können, ist das besondere Entwicklungs- und Arbeitsklima von MAN: „Wir sind so aufgestellt, dass man seine eigenen Ideen verwirklichen kann. MAN ist sehr flexibel und bietet den Mitarbeitern großen Handlungsspielraum. Das macht es uns möglich, bei den Entwicklungen auf Kundenwünsche einzugehen.“ Entscheidend ist auch die enge Verzahnung mit den anderen Abteilungen: „Wenn wir ein Produkt entwickeln, haben wir immer das Ganze im Blick. Wir arbeiten mit verschiedenen Bereichen wie Einkauf, Vertrieb, Marketing eng zusammen. Das finde ich sehr spannend, und nur so kann eine solche Entwicklung auch funktionieren!“, so Dr. Marco Ernst. Die Berechnung und Entwicklung für den MAX1 leiten zu dürfen, war für den 38-Jährigen „eine super Chance“, wie er sagt. „Was ich sehr schätze, ist, dass man viel mit anderen Experten in Kontakt kommt und voneinander lernt, nicht nur technisch. Ich kann sagen: Hier gehöre ich hin. In diesem Team kann ich arbeiten.“

Der Markteinstieg ist geschafft. Wie geht es weiter?

„Die Entwicklung hört natürlich nicht mit dem Tag auf, an dem das Produkt zum ersten Mal verkauft wird. Jetzt optimieren wir die Standardisierung der Luftzerlegungsstränge AIRMAX, denn wir wollen nicht nur eine hervorragende Technik haben, sondern auch einen sehr attraktiven Preis. Wir werden mit dem Kompressor andere Anwendungen bedienen und ihn weiterentwickeln, zum Beispiel in Hinblick auf den Wirkungsgrad.“ Dr. Marco Ernst und seinen Kolleginnen und Kollegen bleibt wenig Zeit, sich auf ihrem Erfolg auszuruhen. Es warten schon neue Herausforderungen auf sie.

Machen Sie sich als studentische Hilfskraft auch experimentell mit den Dingen vertraut. Wenn man später ein Produkt entwickelt, ist es sehr hilfreich, wenn man schon an der Universität an Prüfständen gearbeitet hat.

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